Hundetraining & Verhaltensberatung

Wissenswertes

Hundeschule ist (nicht) gleich Hundeschule

 

 

Hundeschulen finden sich mittlerweile überall, fast alle werben mit "gewaltfrei", "Hundegerecht", usw.

 

Hundetrainer kann sich aber jede Person nennen, auch ohne qualifizierte Ausbildung. Der Beruf Hundetrainer, Verhaltensberater oder Hundepsychologe ist staatlich nicht geregelt und hierzu gibt es auch keine festgelegten Qualifikationsmerkmale.

 

Aussagen wie: "Ich tainiere Hunde schon seit 20 oder 30 Jahren"! sagen nichts über den Trainer aus, hier sollten Sie die Arbeit hinterfragen und nach Qualifikationen fragen.

 

Denn leider haben viele "Hundeprobleme" ihren Ursprung in der Hundeschule.

 

Ein Trainer sollte seine Grenzen kennen, und seinen Kunden an einen erfahreneren und/-oder

qualifizierteren Kollegen überweisen, wenn ein Fall es erfordert.

 

Der Trainer sollte immer auskunftfreudig sein, und bemüht sein, Ihnen aktuelles Fachwissen zu vermitteln!

 

Was Sie nicht in einer Hundeschule vorfinden sollten sind:

 

  • Würgehalsbänder, Zughalsbänder, Stachelhalsbänder, Strom-/Teletaktgeräte, Sprayhalsbänder.

  • Wasserspritzpistolen, Wurfketten und Discscheiben.

  • Trainingsmethoden welche den Hund verängstigen oder einschüchtern (über die Stimme oder körperliche Bedrängungen) 

  • Alphawurf, Nackenschütteln und Schnauzengriff.

  • allgemeine Schmerzanwendung (den Hund zwicken,Leinenrucke)

  • Training welches auf der veralteten Rangreduktions, -Dominanz, -Rudelführer und Alpha-Theorie basiert.

  • Intensivkurse die verprechen Ihren Hund in wenigen Tagen auszubilden.

  • Trainingseinheiten in denen Sie und Ihr Hund angeschrien werden.

  • Training welches in grossen Gruppen stattfindet.

  • eine Ausbildung welche ohne Sie stattfindet.

  • Verbot von Urin und Kot absetzen.

  • Verbot von Schnüffeln lassen

  • Raufergruppen

  • Hund bekommt sein Futter nur noch aus einem Futterbeutel

 

 

Schauen Sie sich eine Hundeschule und die Trainer (ohne Ihren Hund) genau an, denn hinter der Fassade sieht es oft anders aus als Sie denken. Nutzen Sie evt. eine Schnupperstunde. Eine kompetente Hundeschule wird Ihnen gern einen Einblick in das Training gewähren.

 

Hören Sie auf Ihr Bauchgefühl und lassen Sie sich sogar die verhaltensbiologischen Zusammenhänge des Trainings erklären.

 

Sie und Ihr Hund sollten in einer stressfreien und freundlichen Atmosphäre lernen können, und dies ist nicht möglich, wenn 10 oder mehr Hunde zusammen auf einem Platz trainiert werden.

 

 

Auch TV-Sendungen in denen es so aussieht als sei ein Problemverhalten in einer Stunde gelöst, haben nichts mit der Realität zu tun!

(Umlernen braucht Zeit)

 

Diese also bitte (Ihrem Hund zuliebe) nicht nachahmen!

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